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Einführung des West Nile Virus-Tests

Seit zwei Monaten testen wir Spendende, die aus Risikogebieten rückkehren auf das West Nile Virus.

Obwohl das West Nile Virus hauptsächlich durch Mücken übertragen wird, können in seltenen Fällen auch Transfusionen zu einer Infektion führen. Um die Übertragung des Virus von Spendern an Patienten zu verhindern, wurden Personen die aus Risikogebieten zurückkehrten, von der Blutspende bisher ausgeschlossen.

2018 hat sich der Krankheitserreger wegen dem ausserordentlich milden Klima weit in Südeuropa verbreitet. Dementsprechend mussten zahlreiche Spendende, die ihren Urlaub in Risikogebieten verbracht hatten, zurückgewiesen werden. Damit die Blutversorgung auch nach den Ferienzeiten sichergestellt werden kann, hat die Interregionale Blutspende einen Test zum Nachweis des Virus’ im Blut eingeführt. Somit können alle Blutspenden getestet und ohne Risiko für die Patienten eingesetzt werden. Die Interregionale Blutspende SRK hat den Test am 8. Oktober 2018 eingeführt und wird diese Massnahme bis Ende 2018 beibehalten.

Da wir damit rechnen müssen, dass in Zukunft das West Nile oder andere Viren für immer mehr Spendende eine Hürde darstellen, ist dieser Schritt auch ein Pilotprojekt zur Sicherung der Blutversorgung in den nächsten Jahren. Somit sind wir als grösster Blutspendedienst der Schweiz auch für zukünftige Herausforderungen gewappnet.

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