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Transfusionsmedizin - Angebot für den Standort Bern

Beratung
Die Transfusionsmedizin umfasst vor allem die medizinischen Aspekte der komplexen Prozesskette von der Blutspende bis zur Bluttransfusion. Haben Sie transfusionsmedizinischen Fragen oder Fragen zu den untenstehenden Themen? Unser Ärzteteam gibt Ihnen gerne Auskunft (Kontakt siehe rechte Spalte).

Hämovigilanz
Das Heilmittelgesetz verpflichtet uns seit 1.1.2002 zur Etablierung eines Systems zur Erfassung, Abklärung und Meldung von Transfusionsnebenwirkungen und Transfusionsfehlern. Gerne stehen wir Ihnen diesbezüglich mit Rat und Tat zur Seite.

Eigenblutspende
Die Eigenblutspende kann sinnvoll sein, wenn z.B. eine Operation mindestens 6 Wochen im Voraus planbar ist und wenn der Patient ausreichend gesund ist, so dass ihm zwei bis vier Spenden entnommen werden können. Das Anmeldeformular können Sie herunterladen (siehe rechte Spalte). Für weitere Fragen, z.B. zum Thema Eigenblut bei Kindern, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Aderlass
Die klassischen Indikationen zum Aderlass sind die Polycythämia vera sowie die Primäre Hämochromatose. Seit 2011 können unter bestimmten Bedingungen Hämochromatose-Patienten zur Blutspende zugelassen werden. In der rechten Spalte finden Sie einen Link zu detaillierten Informationen für den behandelnden Arzt. Das Zuweisungsformular zur Aderlass-Therapie finden Sie ebenfalls in der rechten Spalte.

Blutstammzellspende
Jede Person im Alter von 18 - 45 Jahren, die sich als Blutspender eignet, kann sich als Blutstammzellspender registrieren lassen. Einmal als Blutstammzellspender registriert, kann bis zum 55. Lebensjahr gespendet werden. Voraussetzung für die Durchführung einer Stammzell-Transplantation ist die nahezu vollständige Übereinstimmung der HLA-Gewebemerkmale (HLA = Humane [menschliche] Leukozyten Antigene) von Empfänger und Spender, da sonst Abstossungsreaktionen ausgelöst werden. Für etwa 25 % der Patienten können HLA-identische Geschwister-Spender ermittelt werden. Andere Verwandte sind in weniger als 1% der Fälle passend. So bleibt für über 70 % der Patienten nur die Hoffnung, dass für sie ein geeigneter, freiwilliger Spender gefunden wird. Bei der grossen Vielfalt der Gewebemerkmale in der Bevölkerung (es gibt theoretisch mehr als 50 Millionen Kombinationsmöglichkeiten) ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Merkmale bei zwei nicht verwandten Personen übereinstimmen, jedoch sehr klein, nämlich 1:1000 bis 1:mehreren Millionen. Obwohl in der Schweiz derzeit ca. 25'000 und weltweit über 13 Millionen potentielle Spender registriert sind, verläuft bei einem Teil der betroffenen Patienten die Suche nach einem geeigneten Spender nach wie vor erfolglos. Deshalb sind wir bestrebt, unseren Spenderpool laufend zu vergrössern. Für weitergehende Auskünfte steht Swiss Blood Stem Cells (SBSC) gerne zur Verfügung.

Kontakt

Unser Ärzteteam gibt Ihnen gerne rund um die Uhr Auskunft zu transfusionsmedizinsichen Fragen. Hier geht's zu den Koordinaten.

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